Anspruchsvolle Skihochtouren in den Ötztaler Alpen

ProgrammNr. #56

  • 2-tägiges Skihochtouren-Wochenende
  • anspruchsvolle Skitourenanstiege und -abfahrten
  • Besteigung und Befahrung der Wildspitze und/oder des Brochkogels
  • es führt dich ein/e Bergführer / Bergführerin mit staatlicher Skilehrerausbildung

Angepasst an die aktuell vorherrschenden Wetter- und Schneeverhältnisse, wird eine entsprechende Routenwahl ausgewählt und umgesetzt. Das Gebiet der Wildspitze und des Brochkogels bietet dabei Potential für Skibefahrungen in allen möglichen Schwierigkeitsgraden. Steilwandabfahrten mit Hangneigungen von bis zu 50° können ohne großen Aufwand problemlos erreicht werden. Für eine solche Unternehmung sind jedoch eine perfekte Skitechnik und gewisse Vorerfahrungen unabdingbar.

Bei einer zweiten Person erhöht sich der Preis um 15%.

Preis: 719 €

Schwierigkeit

sehr schwierig
Dauer
2 Tage
Längste Etappe
 1500 hm  2100 hm  18 km  8 h
Max. Höhe
ca. 3770 m
TeilnehmerInnenzahl
1 - 2 Personen
14.04.2018 - 15.04.2018
Kondition
Sehr lange Etappen 8 h + mit vielen Höhenmetern über 1300 hm
Technik
Technisch schwierige Tour. Lange Passagen mit Steigeisen und/oder kletternd zu bewältigen. Umfangreiche Tourenerfahrung wird vorausgesetzt.
Schitechnik
Steilwand- bzw. Rinnenabfahrt: Meist Steigeisen und Pickel im Aufstieg nötig, Stellen über 40° möglich. Perfekte Skitechnik und Erfahrung vorausgesetzt. Persönliche Vorbesprechung erforderlich.

  • Skitourenvorerfahrung unbedingt notwendig
  • Aufstiegskondition für 1300 hm
  • ausgereifte Spitzkehrentechnik
  • gehen mit Steigeisen
  • solides Skifahren in allen Schneearten
  • extreme Hangneigungen bis ~50° möglich
Detailiertere Informationen zu den Anforderungen können oben unter Skitechnik abgerufen werden.
Gehen mit Steigeisen und eine ausgereifte Spitzkehrentechnik gelten für den Aufstieg als absolutes Muss.

Inklusive

  • Führung durch eine/n staatl. geprüfte/n Berg- und Schiführer/in mit staatlicher Skilehrerausbildung
  • Organisation des Programmablaufes
  • Alle Kosten für den/die Berg- und Skiführer/in
  • Leihausrüstung (Helm, Gurt, Steigeisen, Pickel, Eisschrauben, diverses Band- und Karabinermaterial,LVS-Gerät, Schaufel, Sonde)


Exklusive

  • Unterkunft und Verpflegung (HP ca. 35 € pro Tag)
  • Fahrtkosten (An- und Abreise, optional Hüttentaxi, evtl. Maut)
  • Seilbahnticket
TAG 1
Treffpunkt ist am Morgen der Parkplatz bzw. Kassenbereich der Pitztaler Gletscherbahnen in Mittelberg St. Leonhard im Pitztal (1770 m). Nach dem gemeinsamen Kauf einer Tourenkarte gelangen wir mittels Gletscherexpress ins Skigebiet des Pitztaler Gletschers (2840 m). Nun nützen wir noch die Wildspitzbahn als letzte Aufstiegshilfe, bevor wir nach einer kurzen Abfahrt über das Mittelbergjoch unsere Tour beginnen (3100 m).
Am ersten Tag steht nun die Besteigung und Befahrung der Wildspitze (3770 m) und-oder des Brochkogels (3635 m) wie auch die Abfahrt über den Vernagtferner zur Vernagthütte auf dem Programm. Die dabei gewählte Route richtet sich nach den aktuell vorherrschenden Bedingungen.

Etappe 1300 hm 1500 hm  10 km  8 h
Unterkunft  Vernagt Hütte (2755 m)  HP  +43 664 14 12 119  Karte


TAG 2
Am zweiten Tag folgt dann der Fellanstieg über den Vernagtferner in Richtung Hochvernagtspitze (3530 m), bevor wir dann wiederum den Verhältnissen entsprechend eine passende Abfahrt über den Sexegertenferner wählen, um schlußendlich zum Taschachhaus (2434 m) zu gelangen. Nun gehts zurück über das landschaftlich schöne Taschachtal in Richtung Taschachalm (1796 m) und von dort weiter in Richtung Mittelberg zur Talstation des Gletscherexpresses- dem Ausgangspunkt unseres Skihochtourenwochenendes.

Etappe 800 hm 1800 hm  16 km  8 h

Hinweis: Aufgrund von Wetter und Verhältnissen kann das Programm von dem beschriebenen Ablauf abweichen.

Ü  nur Übernachtung | ÜF Übernachtung mit Frühstück | HP Halbpension (Frühstück und Abendessen) | VP Vollpension (Frühstück, Mittag- und Abendessen)


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Bekleidung

  • Handschuhe + Haube (1x dünn und 1x warm)
  • Jacke, wind- und wasserdicht
  • Primaloft- oder Fleecejacke
  • Skitourenhose + lange Unterhose + Überhose
  • Funktionsunterwäsche + Wechselleiberl + 2 Skisocken

Technische Ausrüstung normgerecht (CE-Zeichen) und modern
  • Rucksack ca. 35-40L (mit Skibefestigungsmöglichkeit)
  • Skitourenschuhe (Bindung darauf eingestellt)
  • Skitourenski + Bindung + Harscheisen + Klebefelle (gut haftend)
  • Teleskopskistöcke (mit Schneeteller)
  • LVS (Lawinen-Verschütteten-Suchgerät) mit neuen Batterien
  • Lawinensonde + Lawinenschaufel (aus Metall)
  • Klettergurt (Hüftgurt)
  • Karabiner mit Dreiweg-Verschlusssicherung (Petzl Ball-Lock, ...)
  • HMS-Schraubkarabiner
  • Karabiner ohne Verschlusssicherung (Schnapper)
  • Bandschlinge vernäht 120cm Länge
  • Steigeisen mit Antistollenplatte (vorab auf Skischuh anprobieren!!)
  • Pickel (Ideallänge in gestrecktem Arm haltend bis Knöchel, max. 60cm)

Allgemeines
  • Mobiltelefon aufgeladen
  • Trinkflasche oder Thermosflasche
  • Stirnlampe mit neuen Batterien
  • Sonnenbrille (gut abschließend) + Sonnencreme + Lippstick + Kapperl
  • Skibrille
  • Jause für tagsüber (z.B. Nüsse, Müsliriegel, Schoko,...) + Teesäckchen
  • Hüttenschlafsack (dünn, Seide)
  • Toilettenartikel im Kleinstformat
  • Erste Hilfe mit Leukotape
  • Zweimann-Biwaksack

Optional 
(falls vorhanden)
  • Mitgliedsausweis alpiner Vereine (Naturfreunde, ÖAV, DAV, SAC)
  • Kamera
  • Bussole + Höhenmesser + GPS
  • entsprechende topographische Karte (z.B. AV-Karte) + Planzeige

Falls etwas ausgeliehen werden muss, bitte um rechtzeitige Kontaktaufnahme!!!

Land  Österreich (AT) 
Region Tirol
Gebirge Ötztaler Alpen
Ausgangsort St. Leonhard im Pitztal
Treffpunkt   Talstation der Pitztaler Gletscherbahn in Mittelberg (1740 m)
Die Ötztaler Alpen sind Teil der Österreichischen Zentralalpen und gehören zu den größten Berggruppen der Ostalpen. Den höchsten Gipfel bildet dabei die Wildspitze mit 3770 Metern.
Obwohl andere Berggruppen der Ostalpen wie die Bernina-, Ortler-, oder Glocknergruppe etwas höhere Gipfel vorweisen können, stellen die Ötztaler Alpen die größte Massenerhebung dar. Viele Gebiete des Ötztales wurden für den Tourismus erschlossen, jedoch findet man immer noch Gegenden in ausgeprägter Abgeschiedenheit, welche ihre Ursprünglichkeit erhalten konnten.