Soziales


Freiluftleben engagiert sich für einen (kostenlosen) Zugang für sozial benachteiligte Menschen zu Freiluftlebenprogrammen, die ihnen sonst aufgrund ihrer Lebensumstände verwehrt bleiben
.

Hierzu wurde neben der Freiluftleben GesBR auch ein Verein ins Leben gerufen, welcher als Träger für soziale Projekte von Freiluftleben agiert. Es werden outdoorpädagogische Programme mit bestimmten Zielsetzungen und Schwerpunkten (z.B. Kinder- und Jugendhilfe, Schulklassen, soziale Arbeit etc.) durchgeführt, welche in die freizeitorientierte sozialpädagogische Arbeit zu verorten sind. Darüber hinaus finanzieren wir ausgewählte Programme durch Spenden. Somit ist ein Teil der "sozialen" Freiluftlebenarbeit auf die finanzielle Unterstützung von wohltätigen Menschen angewiesen.
 Wir bieten uns darüber hinaus gerne als Kooperationspartner für andere soziale Vereine / Institutionen an, die nach Möglichkeiten suchen, wie ihre Projekte mit freizeit-/erlebnispädagogischen Inhalten zu fairen Preisen erweitert werden können. Bei Interesse melde dich einfach, gerne reden wir mit dir über die Gestaltung eines auf deine Bedürfnisse zugeschnittenes Outdoorpädagogik-Konzept für dein Projekt.

Wenn du diese Idee gut findest und unterstützen möchtest, dann freuen wir uns natürlich über jeden Betrag von dir: 

Jetzt spenden an:
"Freiluftleben Soziales"
IBAN: AT 98 2040 4000 0354 1315
BIC: SBGSAT2SXXX

Die "soziale Freiluftleben-Arbeit" wird neben externen Auftraggebern, Förderungen und idealistischem Engagement größtenteils durch Spenden ermöglicht. Wir bezahlen mit deiner Spende alle für die TeilnehmerInnen anfallenden Kosten wie z.B. Transfers, Eintritte, Materialien, Aufwandsentschädigungen etc., damit das Freiluftlebenprogramm für die ausgewählte Zielgruppe kostenlos und somit zugänglich ist.
Es werden Programme initiiert und durchgeführt, die (sozial benachteiligten)* Menschen, vor allem Kindern und Jugendlichen (z.B. Slacklinen als Freizeitangebot für die Kids in Lehen)  sowie MigrantInnen (z.B. Klettern mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen) im lokalen Sozialraum zu Gute kommen sollen. Diese verfolgen einen outdoor- und sozialpädagogischen Ansatz.**

Kooperationen mit lokalen Institutionen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Sozialhilfe und zu Schulen bestehen und wir sind stets darum bemüht, ein ziel- und bedürfnisorientiertes Angebot zu erstellen.


 * Definition »Soziale Benachteiligung«: Kinder- und Jugendliche, die Sozialmilieus angehören, welche durch Armut bzw. Armutsgefährdung (geringes Familieneinkommen), Bildungsferne (einfache Formalbildung und geringe Ausbildung der Eltern) und mangelnde Erziehungsfähigkeit der Eltern gekennzeichnet sind (siehe dazu Wiezorek & Pardo-Puhlmann, 2013)

**Definition einer »freiluftleben-Pädagogik«: Der Aufenthalt im Freien, wobei der Hauptaugenmerk auf Freizeitgenuss, körperlicher Aktivität und Naturerleben liegt, welche auch Grenzerfahrungen und Dynamiken provoziert, die durch Selbstreflexion in einem geschützten Gruppenrahmen nachhaltige Lernprozesse und dessen Transfer auf einer individuellen und eine gesellschaftlichen Ebene erwirken möchten.

Freiluftleben hat sich zum Ziel gesetzt, vielfältige Möglichkeiten der Begleitung anzubieten, in denen sich Menschen auf flachen Gipfeln und in steilen Ebenen erfahren können.

Was ist aber mit all den vielen Menschen, die vielleicht auch ein Bedürfnis nach Freiluftleben hätten, aber nicht einmal zur Suche nach diesen Möglichkeiten kommen? Was ist mit den vielen Menschen, die ebenso einen mit Arbeit überfüllten Alltagsstress haben, aber ihr Einkommen gerade mal reicht für die Deckung der grundlegendsten Lebensbedürfnisse (wie Essen & Trinken, Wohnkosten etc.)? Die sich kein Kapital anhäufen, um auch ihre Freizeit gestalten zu können? Was ist mit den vielen Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Entwicklung durch ihr soziales Umfeld benachteiligt sind, die sich in schwierigen Familienverhältnissen erfahren müssen und/oder die Probleme mit dem formalen Schulsystem haben? Bei vielen Menschen finden wir nicht die Bedingungen, die einen Zugang zu "teuren" Freiluftleben-Programmen erlauben.

Soziale Projekte von Freiluftleben richten sich an eben jenen besonderen Menschen, die nicht mit Privilegien des Wohlstandes ausgestattet sind. Neben unseren Ermäßigungen soll zusätzlich durch Spenden, Förderungen und 1% des Umsatzes der selbstständig tätigen Berg-, Ski-, Wanderführer- und CanyoningführerInnen von Freiluftleben ein kostenloses und freiwilliges Angebot vor allem für Kinder und Jugendliche, die sich in (sozial) schwierigen Verhältnissen erfahren müssen, realisiert werden. Mit einem Betrag von beispielweise 40€ kann ungefähr eine Stunde, mit 200€ ein Tag und mit 1000€ können ca. vier Tage Freiluftleben für unsere Zielgruppe ermöglicht werden.

Darüber hinaus steht Freiluftleben als Kooperationspartner für andere (soziale) Vereine / Institutionen gerne zur Verfügung, die ihre internen Projekte mit outdoorpädagogischen Programmen (wie z.B. Teambuilding, Erlebnispädagogik, Klettern als Intervention etc.) zu möglichst fairen Preisen erweitern möchten. Wir bieten gerne auch Freiluftleben-Programme an, welche zu anderen Kalkulationsmaßstäben verkauft werden können als im "klassischen" Bergführungsbereich und freuen uns auf Anfragen. Seit mehreren Jahren bestehen bereits Kooperationen mit Pro Mente Salzburg, dem Projekt Streusalz / Verein Spektrum und der Volkshochschule Salzburg.

Freiluftleben leistet somit einen Beitrag zur Öffnung von informellen Bildungsräumen und die Durchführung  von besonderen, erfahrungsreichen Aktivitäten, die in einen entsprechenden pädagogischen Rahmen gebettet werden. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Gestaltung einer guten Freizeit sowie Prozessen im Individuum und der Gruppe. Der Bereich "Soziales" widmet sich ideell zu 100% dem gesellschaftlichen Gemeinwohl und ist nicht gewinnorientiert ausgerichtet. 

Die „Pädagogik“ in der Arbeit mit Menschen spiegelt sich auch in dem kostenpflichtigen Angebot von Freiluftleben wider und ist Ausdruck der Statuten unserer Philosophie:

  • Gemeinsam Unterwegs
  • Respekt und Wertschätzung
  • Sicherheit und Qualität
  • Individualität
  • Soziales Engagement
  • Umweltbewusstsein
  • Nachhaltiges Lernen

Die zweigleisige Natur des Konzeptes Freiluftleben ist aus dem Finden eines Kompromisses zwischen wirtschaftlichen Lebensansprüchen und gesellschaftlichen Idealismen entsprungen. Damit es zu einer Verwirklichung dieser kommen kann, ist das Konzept auf wohltätige Menschen angewiesen, denen es ein Anliegen ist, innovative und soziale Ideen finanziell zu fördern.

Die Statuten des Vereins, welcher speziell für den Bereich "Soziales" gegründet wurde, sind hier downloadbar.

Kontakt: info@freiluftleben.at

Ansprechperson: Felix Autor | Erziehungs- und Sportwissenschaftler, Canyoningführer, Bergsteiger, befindet sich zurzeit in der Ausbildung zum staatl. gepr. Berg- und Skiführer, seit über einem Jahrzeit aktiv in der freizeitorientierten Kinder- und Jugendarbeit